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27.01.2018 Umfassender IT-Security-Check mit Live-Hacking

Pressemeldung . Comfort Hotel Frankfurt Airport West . Sicherheits-Test . Live-Hacking

Umfassender IT-Security-Check mit Live-Hacking

Wie sicher sind die IT-Systeme eines Hotels wirklich? Wie leicht und schnell können interne Informationen und Gäste-Daten an unbefugte Dritte gelangen, wie groß sind die Lücken für einen Software-Virus? Und welche Schäden kann ein Virus anrichten? Mit diesen und vielen Sicherheitsfragen und -antworten mehr beschäftigte sich die Place Value GmbH.

Wichtig: Systeme sicherer machen und Mitarbeiter sensibilisieren

Der Hotelbetreiber ließ stellvertretend für alle seine Häuser für das Comfort Hotel Frankfurt Airport West einen umfassenden Sicherheits-Test durchführen, der es in sich hatte und mögliche Schwachstellen auslotete. Für den geschäftsführenden Gesellschafter Martin Kemmer „ein Gebot unserer Zeit, denn auch die IT-Systeme in der Hotellerie sind immer stärker den unterschiedlichsten Angriffen ausgesetzt“. Dabei gelte es nicht nur, die Systeme selbst sicherer zu machen, sondern vor allem auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Thema zu sensibilisieren.

Fast erinnerte das Szenario etwas an den Film „Sneakers – Die Lautlosen“, der 1992 in den Kinos findige und von den Unternehmen bezahlte Einbrecher zu Helden machte. Nur waren diesmal nicht Robert Redford samt Team am Werke, sondern Spezialisten der SySS GmbH, die im Auftrag des Versicherers HISCOX bei deren Kunden IT-Security-Checks vornehmen. Weniger Hollywood-Glamour also, dafür eine seriöse und „in der Sache sehr tiefe“ (Kemmer) Überprüfung der Netzwerk- und Datensicherheit.

Aha-Effekt beim live-Hacking

Mit einbezogen wurden in den Security Check auch Mitarbeiter des Comfort Hotels. Und die staunten nicht schlecht, als im Rahmen eines Live-Hacking bei einem fingierten E-Mail-Austausch mit dem als Kunden getarnten Sicherheitsexperten der Rezeptionsmitarbeiter sich plötzlich auf einer Web-Cam erblickte, von den veröffentlichten Kreditkartennummern des vermeintlichen Gastes ganz zu schweigen. Kemmer: „Dieser Aha-Effekt ist immens wichtig, weil er unserem Team auch zeigte, dass die besten Sicherheitsvorkehrungen wenig nützen, wenn der Mensch unvorsichtig ist.“

Weit überdurchschnittlich sicher

Die einzelnen Systeme bei Place Value und seinen Häusern sind voneinander getrennt und durch Firewalls geschützt, die Daten der Gäste werden voneinander isoliert gespeichert und viele Security-Vorkehrungen mehr: „Sehr bzw. für ein Hotel weit überdurchschnittlich sicher, aber nicht absolut sicher“, lautete schließlich das Ergebnis des Checks.

Es gibt noch ein paar wenige Stellschrauben, an denen man drehen sollte, die eingehende Analyse bestätigte Kemmer in seiner Auffassung, dass „es immer noch etwas zu tun gibt und kein Thema so sehr der ständigen Optimierung bedarf wie die IT-Sicherheit“. Dass „absolute Sicherheit unmöglich ist“, bezeichnet der Hotelier, dessen Karriere selbst in der IT begann, „als Binsenweisheit: Hätte der Test ergeben, dass wir nichts mehr zu verbessern hätten, dann wäre er es ein ungenügender Check gewesen“.