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09.06.2017 Kunstwettbewerb „Rheingold“ für Comfort Hotel

Pressemitteilung . Interview . Comfort Hotel Monheim am Rhein . Kunstwettbewerb . Rheingold

Monheim am Rhein

„Wenn 2018 das neue Comfort Hotel Monheim am Rhein eröffnet wird, dann erwarten die Gäste nicht nur ein modernes Drei-Sterne-Haus mit 178 Zimmern, Frühstücksrestaurant und zwei Meeting-Räumen, sondern auch jede Menge Kunst und Design. Dazu haben die BFP Hotelbau GmbH, die für den Bau des Hotels verantwortlich zeichnet, und der Hotelbetreiber Place Value GmbH gemeinsam mit der Stadt Monheim am Rhein einen Kunstwettbewerb zum Thema „Rheingold“ initiiert. Großformatige Fotografien der prämierten Ergebnisse werden dann in einer Dauerausstellung im Hotel präsentiert.

Über Organisatorisches, Inhalte und Hintergründe berichtet im Interview Annina Sawatzki*. Die 25jährige Berlinerin kümmert sich als Projektverantwortliche um den Kunstwettbewerb.

Sehr geehrte Frau Sawatzki, um was geht es genau bei „Rheingold“?

Es handelt sich dabei um einen einstufigen, offenen Kunstwettbewerb, der sich vor allem an Kunststudentinnen und -studenten sowie junge Künstlerinnen und Künstler aus ganz Deutschland und darüber hinaus richtet. Sie sind eingeladen, sich mit dem vielseitig interpretierbaren Thema „Rheingold“ auseinanderzusetzen.

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, ebenso wenig den Materialien und Techniken, die eingesetzt werden können. Wichtig ist nur, dass davon – wenn es sich nicht sowieso um Fotokunst handelt – von den Werken digitale Abbildungen erstellt werden, die dann auch einzureichen sind. Malerei, Skulpturen, Collagen, Textarbeiten, Digitalart – alles ist möglich, denn wir haben ganz bewusst in der Wettbewerbsausschreibung den Rahmen so weit gefasst, dass kreative Interpretationen des Themas ausreichend Platz haben.

Wie hoch ist der Wettbewerb dotiert?

Der Sieger erhält 2.000 Euro Preisgeld, der Zweitplatzierte 1.500 Euro, der dritte Preis ist schließlich mit 1.000 Euro dotiert.

Die prämierten Werke werden im Comfort Hotel Monheim am Rhein zu sehen sein?

Selbstverständlich werden die Gewinner-Werke ausgestellt. Aber nicht nur die, sondern auch weitere, etwa 40 ausgewählte Werke – sie alle bekommen als 2,50 auf 2,50 Meter-Fotografien ihren dauerhaften Platz im Hotel und in einem eigenen Kunstkatalog, den wir im Frühjahr 2018 zur Eröffnung des Hotels und mit Unterstützung der Stadt Monheim der Öffentlichkeit vorstellen werden.

Der Ausschreibungszeitraum läuft bis 31. August, die Fach-Jury trifft ihre Entscheidungen bis Ende dieses Jahres. Jeder Künstler, dessen Werk ausgewählt und umgesetzt wird, erhält übrigens eine Aufwandsentschädigung von 250 Euro.

BFP Hotelbau GmbH und Place Value GmbH lassen sich den Wettbewerb und die Kunst einiges kosten?

Durchaus. Es gehört aber auch zum visionären Selbstverständnis der Unternehmen und ihres geschäftsführenden Gesellschafters, Martin Kemmer. Er ist ja zugleich Chef der BFP Hotelbau und der Place Value GmbH, die wiederum neben acht weiteren Hotels vornehmlich aus dem Economy-Segment auch dieses 3 Sterne-Haus betreiben wird. Für Martin Kemmer ist es an der Zeit, dass Kunst nicht auf Hotels der Luxuskategorie und sogenannte Boutique-Hotels beschränkt werden darf, sondern auch in Economy-Hotels den Gästen nahe gebracht werden sollte. Und unser Comfort Hotel in Monheim wird dazu den Anfang machen.

Martin Kemmer ist ein Mensch, der gerne über den Tellerrand blickt und quer denkt. Und der gerne jungen Leuten eine Chance gibt. Das gilt für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seiner Unternehmen, das gilt auch für diesen Kunstwettbewerb.

Der Wettbewerb ist beschränkt auf Kunst-Studierende und junge KünstlerInnen?

Natürlich bestätigt auch hier die Ausnahme die Regel. Es ist uns aber grundsätzlich wichtig, dass wir mit der Beschränkung einen professionellen Rahmen geschaffen haben, die so weit wie nur möglich eine tiefe Auseinandersetzung mit dem Thema gewährleistet. Wir legen großen Wert auf Kreativität und Qualität – natürlich auch, weil es zum neuen, modernen Hotel mit hohen Qualitätsstandards passen soll.

Was sind die Kriterien für die Preisvergabe, wer entscheidet darüber?

Neben der handwerklichen Qualität und Stimmigkeit des Kunstwerks ist es sicher auch der Bezug zum Thema bzw. die Interpretation dessen, die für die Jury entscheidend sein wird.

Ich persönlich bin sehr gespannt darauf, wie die Jury miteinander agieren wird, wer welche Kriterien besondere Bedeutung beimisst und welche Gefühle und Assoziationen zum Beispiel der Bürgermeister mit seiner Stadt verbindet. Das alles wird sicher sehr aufregend – mit einem Ergebnis, das sicher überzeugen wird.

Der Rhein, der Landschaften durchquert, Regionen verbindet und der Ort vieler Sagen und Geschichten ist. Das Rheingold als Mythos oder ganz praktisch als Name eines Zuges – es gibt so viele Herangehensweisen an das Thema ….

Sehr geehrte Frau Sawatzki, verträgt sich Kunst mit einem Hotel, das wohl eher reinen Design-Vorgaben verpflichtet ist?

Ich sehe hier zum einen keine natürlich bedingte Trennung und bin zum anderen der Überzeugung, dass gerade die geradlinige Architektur und das modern-schlichte Design des Hauses nicht nur sehr viel Kunst „verträgt“, sondern geradezu den perfekten Rahmen dafür bildet. Die Bilder werden in den Vordergrund gerückt, der Fokus der Betrachter liegt eindeutig auf der Kunst.

Das ist ohne Zweifel für die Economy-Hotellerie neu, aber auch im Falle unseres Hotels ein authentisches Bekenntnis zur Region und eine ehrliche Wertschätzung von Künstlern und ihrer Kunst.

*Annina Sawatzki studiert Biotechnologie (Master) an der Technischen Universität in Berlin. Eine besondere Leidenschaft gehört der Kunst – bei der Organisation des Kunstwettbewerbs „Rheingold“ verbindet sie diese mit strukturiert-analytischen Fähigkeiten und Erfahrungen im Projektmanagement. Martin Kemmer: „Es ist ein Erfolgsprinzip unseres Unternehmens, auf junge Profis zu setzen, die u.a. aufgrund ihrer Ausbildung andere und neue Blickwinkel mit einbringen können.“